Mein Freund und Arbeitskollege Jo hat von dem Schlittenrennen am Fahrenberg in der Zeitung gelesen. Zugelassen sind alle Mannschaften mit einem selbstgebauten Fahrzeug auf Basis eines Schlittens. Klingt doch interessant …

Schlittenrennen am Fahrenberg

Als leidenschaftlicher Flieger dachte Jo sofort an ein Flugzeug. Ich solle doch ein Flugzeug aus Wellpappe bauen, und er (als Kapitän) kümmert sich um die Mannschaft. Sofort sagte ich zu, und hatte schon die Unterkon­struk­tion aus Schlitten, Skiern und Dachlatten vor Augen. Als diese fertig war, wurde sie mit einseitiger Wellpappe verkleidet, um die Wellbahn der echten „Junkers“ nachzubilden.

Das Beste am Fahrzeug war der Boxermotor: Einzelteile wurden aus der Kartonagen­verpackung eines Toners (vom Kopierer) zu einer Motorbox verklebt und lackiert. Propeller und Halterung – ebenso aus Wellpappe – komplettierten unser Werk. Mit einer Batterie und einem Rekorder für den Propellerantrieb brachte Thomas brache Dynamik und Sound ins Spiel. Am Renntag trafen alle Teams ein, z. T. auch professionelle, erfahrene Teilnehmer, alle waren gut drauf. Die Prüfung hatte es in sich, so daß die Profis wirklich die Nase vorn hatten.

Wir erhielten zwar keinen Platz am „Stockerl“, haben jedoch die volle Punktzahl für das Design erhalten – 10 Punkte! Der einzige Wehmutstropfen war daß die Anschieber es nicht ganz geschafft haben, die Tante Ju zum Abheben zu bringen;))) Das Siegerteam aus 10 Mann bestehend, war in voller Maskierung und mit einem Wikingerschiff angetreten, das sah echt stark aus! Unser Team „Cartoon Air“ lieferte ein super Ergebnis ab, und seit dem Rennen am Fahrenberg schmückt Tante Ju den Hangar in Latsch.

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